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anleitungen:loco-m2

Nanostation loco M2 an Fritzbox

Die Konfiguration der Nanostation loco M2 von Ubiquiti erfolgt nach dem gleichen Schema wie in der Erstinstallation beschrieben, erfordert jedoch ein paar Einstellungen und Erläuterungen, die wohl aus der Übernahme der Konfiguration der „non-loco“ herrühren. Sie beziehen sich auf die vorkonfigurierte Software kathleen v. 0.1.2 für die Nanostation loco M2.

Es wird angestrebt, dass die Nanostation über Ethernet mit einer Fritzbox in die Welt verbunden ist und nach der endgültigen Konfiguration ohne Kabelnetzwerkverbindung zum Rechner gewartet werden kann.

Zu Konfiguration wird ein Laptop verwendet, der einen Ethernetausgang und eine WLAN-Schnittstelle hat.

Nach dem Flashen des Routers

Auf dem Laptop müssen zur Freifunk-Konfiguration die VPN-Schlüssel vorhanden sein - TUNNELNAME.crt und TUNNELNAME.key.

Nach dem Flashen des Routers hat dieser die IP-Adresse 192.168.42.1. Der PoE des Routers wird per Ethernet mit dem Laptop verbunden, und auf dem Laptop wird eine Kabelnetzwerkverbindung über die Ethernet-Schnittstelle hergestellt. Dabei erhält der Laptop z.B. die Adresse 192.168.42.11, mit der Netzmaske 255.255.255.0.

Mit dem Browser kann man jetzt vom Laptop über die IP 192.168.42.1 auf den geflashten Freifunk-Router zugreifen, Die weitere Konfiguration erfolgt wie in der Erstinstallation beschrieben mit dem Freifunk-Assistenten. Danach ist der Freifunk-Router vom Laptop aus dem Browser nur noch über WLAN mit der RADIO0-IP-Adresse ansprechbar. Um Auflösungskonflikte an dieser Stelle zu vermeiden, ist es hilfreich, die Nanostation loco M2 ganz vom Ethernet zu trennen.

Anpassung der Schnittstellen

Die Schnittstellen, wie sie durch den Assistenten zur Verfügung gestellt werden, erlauben keinen Zugang zur Nanostation loco M2 und müssen deshalb angepasst werden. Alle Änderungen erfolgen im Administrations-Bereich.

(Im folgenden werden deutsche Bezeichnungen verwendet; die Sprachumstellung erfolgt über system/System/Language and Style.)

Netzwerk dhcp

Unter Netzwerk/Schnittstellen wird zunächst dhcp bearbeitet, und zwar dessen physikalischen Einstellungen. Statt der voreingestellten Netzwerkschittstelle eth0 überbrückt es die (neu zu erzeugende) Schnittstelle eth0.1 und die beibehaltene Schnittstelle zum Drahtlosnetzwerk: Master „cottbus.freifunk.net“.

Nachtrag: dhcp ersatzlos von eth0 zu trennen, scheint auch zu funktionieren.

Netzwerk wlan

Die physikalischen Einstellungen von wan werden ebenfalls geändert, und zwar von der (physisch nicht vorhandenen) Netzwerkschnittstelle eth1 auf eth0.

Weiterhin wird bei der allgemeinen Konfiguration das Protokoll von DHCP-Client auf Statische Adresse gewechselt. Die IP-Adresse liegt im Fritzbox-Subnetz außerhalb des DHCP-Bereichs, also zB. bei 192.168.178.11 mit der Netzmaske 255.255.255.0 und der Fritzbox als Gateway, also 192.168.178.1. [Eine Beibehaltung des Protokolls DHCP-Client wäre auch möglich; dann wird die IP-Adresse allerdings von der Fritzbox vergeben und muss überprüft werden.]

Jetzt ist es Zeit, sowohl die Nanostation loco M2 als auch den Wartungsrechner an die Fritzbox anzuschließen, und man sieht jetzt, wie einzelne Pakete auf wlan eintreffen. Eine Kabelnetzwerkverbindung vom Rechner zur Fritzbox darf nicht vergessen werden.

Jetzt ist es aus dem Browser heraus möglich, mit der IP 192.168.178.11 über Ethernet auf die Nanostation loco M2 zuzugreifen. Der Zugriff über WLAN mit der RADIO0-IP ist weiterhin möglich.

Mit z.B. einem Smartphone lässt sich jetzt überprüfen, dass der Zugang ins Internet über freifunk.cottbus.de möglich ist. Hilfreich ist dazu evtl. eine traceroute-App. Man stellt dann fest, dass der erste Hop im Mesh-Bereich landet und ein weiterer bei *.berlin.freifunk.net. Die lokalen, „eigenen“ IPs erscheinen dabei gar nicht, sie werden getunnelt.

Auch nach der physikalischen Trennung des Wartungsrechners vom Ethernet kann dieser das Funknetzwerk cottbus.freifunk.net nutzen und hat damit weiterhin Zugriff mit der RADIO0-IP bzw. frei.funk.

anleitungen/loco-m2.txt · Zuletzt geändert: 2015/09/27 15:19 von langen