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anleitungen:cpe210

CPE 210

Die Konfiguration des WLAN-Routers CPE 210 („Pharos“) von TP-Link erfolgt nach dem gleichen Schema wie in der Erstinstallation beschrieben, erfordert jedoch Änderungen in der Zuordnung der physikalischen Schnittstellen. Sie beziehen sich auf die vorkonfigurierte Software kathleen v. 0.1.2 für die Nanostation loco M2.

Es wird angestrebt, dass die Nanostation über Ethernet in die Welt verbunden ist und nach der endgültigen Konfiguration ohne Kabelnetzwerkverbindung zum Rechner gewartet werden kann.

Zu Konfiguration wird ein Laptop verwendet, der einen Ethernetausgang und eine WLAN-Schnittstelle hat.

Nach dem Flashen des Routers

Auf dem Laptop müssen zur Freifunk-Konfiguration die VPN-Schlüssel vorhanden sein - TUNNELNAME.crt und TUNNELNAME.key.

Nach dem Flashen des Routers hat dieser die IP-Adresse 192.168.42.1. Der PoE des Routers wird per Ethernet mit dem Laptop verbunden, und auf dem Laptop wird eine Kabelnetzwerkverbindung über die Ethernet-Schnittstelle hergestellt. Dabei erhält der Laptop z.B. die Adresse 192.168.42.11, mit der Netzmaske 255.255.255.0.

Mit dem Browser kann man jetzt vom Laptop über die IP 192.168.42.1 auf den geflashten Freifunk-Router zugreifen, Die weitere Konfiguration erfolgt wie in der Erstinstallation beschrieben mit dem Freifunk-Assistenten. Danach ist der Freifunk-Router vom Laptop aus dem Browser nur noch über WLAN mit der RADIO0-IP-Adresse ansprechbar. Um Auflösungskonflikte an dieser Stelle zu vermeiden, ist es hilfreich, den Freifunk-Router ganz vom Ethernet zu trennen.

Anpassung der Schnittstellen

Die Schnittstellen, wie sie durch den Assistenten zur Verfügung gestellt werden, erlauben keinen Zugang per Ethernet zur Freifunk-Router und müssen deshalb angepasst werden. Alle Änderungen erfolgen im Administrations-Bereich.

(Im folgenden werden deutsche Bezeichnungen verwendet; die Sprachumstellung erfolgt über system/System/Language and Style.)

Switch

Unter Netzwerk/Switch werden die Switches korrigiert. Für die VLAN ID 1 wird der Port 5 auf „aus“ statt „untagged“ geändert, und für die VLAN ID 2 werden der Port 4 auf „aus“ (statt „untagged“) und der Port 5 auf „untagged“ (statt „aus“) geändert.

Anmerkungen zum Verständnis von Switches: Diese ordnen die physikalischen Schnittstellen am Gerät virtuellen Schnittstellen zu, die für die Router verwendet können. In Netzwerk/Schnittstellen tauchen die VLAN IDs der Switches als Endungen an die physikalischen Schnittstellenbezeichnungen auf (zB. eth0.1). Der Port „Prozessor“ bezeichnet den geräteinternen Port; die Ports 1,2,3,.. die physikalischen Schnittstellen, in die Ethernet-Kabel gesteckt werden können. Bei der CPE 210 bezeichnet „Port 5“ die Schnittstelle LAN0, die am PoE hängen muss und „Port 4“ die Schnittstelle LAN1, die in der Grundkonfiguration zunächst ohne Kabelanschluss beibt. In der GUI sind Port 5/LAN0 als eth0 und Port 4/LAN1 als eth1 bezeichnet. Weiterführendes Verständnis kann z.B. mit https://kbu.freifunk.net/wiki/index.php?title=FF-Router_einsperren_im_VLAN erreicht werden.

anleitungen/cpe210.txt · Zuletzt geändert: 2015/09/27 15:19 von langen